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OPC

Die Proanthocyanidine (auch OPC von oligomere Proanthocyanide oder Procyanidine genannt) gehören zu den Polyphenolen. (Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in verschiedene einzelne Stoffklassen unterteilt werden. Den Polyphenolen ist gemeinsam, dass sie meistens aus ringförmigen Molekülen bestehen, die in der Lage sind Elektronen leicht aufzunehmen. Zu den Polyphenolen gehören zum Beispiel die im Grünen Tee, die in den verschiedene Teilen der Weinrebe (Blätter, Beerenhaut) oder in Olivenblättern enthalten wirksamen Substanzen, die sogenannten Flavonoide. Auch die zahlreichen roten bis blauen Pflanzenfarbstoffe in Früchten und Blüten, die Anthocyane , gehören zu den Polyphenolen. Besonders wirkungsvolle natürliche Schutzsubstanzen sind die Proanthocyanidine (OPC).) Sie sind hervorragende Radikalfänger.
Sie kommen natürlicherweise in Rinden, Schalen, Kernen und Blättern verschiedener Pflanzen vor und sind für den Menschen gut bioverfügbar, d. h. sie werden vom Körper bevorzugt aufgenommen. Ihre antioxidative Wirkung ist ca. 20-mal größer als die des Vitamin C und 50-mal größer als die von Vitamin E, so sagt die Wissenschaft.

Auch die Tatsache, dass Rotwein aus Burgunder-Trauben - in geringen Mengen genossen - gesund (Herz, Infarkt) ist, beruht letztendlich auf der Wirkung der im Rotwein und Traubensaft enthaltenen OPCs. Vor allem
Traubenkerne und -schalen weisen einen hohen Proanthocyanidin-Gehalt auf. Das aus der Rinde von Pinien gewonnene OPC wird auch als Pycnogenol bezeichnet. Chemisch gesehen handelt es sich um die gleichen Substanzen.

Die Kerne in Weintrauben enthalten gesunde Fettsäuren, beispielsweise die Öl- und Linolensäure sowie Phenolsäuren (Ellagsäure). Weiter sind verschiedene Polyphenole, die Catechine und Tannine, die oligomeren Proanthocyanidine (OPC), Resveratrol und andere Flavonoide enthalten. Die Weintraubenkerne enthalten zudem eine spezifische OPC-Form, das Procyanidin B2-3'-0-gallat. Dieses gilt als das bisher stärkste OPC.

In den Mittelmeerländern Italien, Spanien und Frankreich ist das Risiko, Herzkrankheiten oder Krebs zu entwickeln, geringer als in nördlichen Regionen. Die mediterrane Küche ist reich an Phytaminen, neben viel Obst und Gemüsen werden mehr Fisch und Meeresfrüchte gegessen. Zum Essen wird meist Rotwein in kleineren Mengen getrunken. Allerdings ist die klassische französische Küche durchaus fettreich und alles andere als leicht, trotzdem sind Franzosen seltener herzkrank. Dieses sogenannte "französische Paradox" beschäftigte die Mediziner viele Jahre lang. Inzwischen glaubt man die Ursache im Rotwein gefunden zu haben. Wird dieser zum Essen getrunken, schaltet er mögliche negative Wirkungen von gesättigten Fetten aus. Rotwein hemmt die LDL-Oxidation stärker als Vitamin E, und er
verbessert das Verhältnis von LDL- zu HDL-Cholesterin.
Rotwein wirkt außerdem
schützend auf die Gefäße, Verengungen wird vorgebeugt.
Bitte erfragen Sie jedoch in diesen Ländern einmal die Anzahl von Menschen die an der Leber erkrankt sind. So etwas sollte dann auch erwähnt werden. Die Anzahl an Menschen mit Leberzirrhose ist enorm hoch.

Proanthocyanidine kommen auch in anderen Pflanzen und Teilen von Pflanzen vor,
so z.B. in Koniferenrinde (
MASQUELIER, 1980) und in Früchten (LEA, 1992). Sie sind in niedriger Konzentration wichtig für den Geschmack von Wein, Früchten und Fruchtsäften, ihre Geschmacksrichtung hängt dabei vom Oligomerisierungsgrad ab. Bis zu einem Oligomerisierungsgrad von 4 (den eigentlichen Proanthocyanidinen) überwiegt eine bittere Note, bei weitergehender Polymerisierung (man spricht dann von Tanninen) überwiegt Adstringens (z.B. in Schlehen und Quitten) (LEA, 1992). Catechine und Proanthocyanidine sind sehr effektive Radikalfänger, auf welcher Fähigkeit ihre antioxidative Wirkung beruht (CHENIER, 1992).

Um festzustellen, welche Einzelkomponenten in Rotwein-Polyphenolen für die antioxidative Wirkung verantwortlich sind, prüfte FRANKEL (1995) diese Wirkung an 20 Weinproben in vitro und bestimmte dann die Konzentration der einzelnen Polyphenole in den Proben. Eine statistische Analyse ergab die beste Korrelation mit dem Gesamtpolyphenolgehalt der jeweiligen Probe und eine teils gute, teils geringere mit einzelnen Inhaltsstoffen. Daraus läßt sich ableiten, daß die antioxidative Wirkung mehr oder minder stark bei allen Rotwein-Polyphenolen auftritt und nicht auf einzelne Komponenten zurückgeht. Das Resveratrol, von dem man auf Grund seines Vorkommens in fernöstlichen Naturheilmitteln eine besondere Wirksamkeit erwartet hatte, spielt in Rotwein eine untergeordnete Rolle (FRANKEL, 1993(II)). Die Aktivität der Anthocyanidine Cyanidin und Malvidin ist vergleichsweise gering, die von Flavon-Derivaten (Myricetin, Quercetin, Rutin) ist bei dieser In-vitro-Untersuchung gut, doch scheinen die Flavone in vivo weniger gut resorbierbar zu sein als die Proanthocyanidine (MASQUELIER, 1980).

Für weitere Fragen zur Wirkung bzw. zu Einsatzmöglichkeiten oder Bezugsquellen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung!

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