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Emotionale Prozessbegleitung

Die heilende Kraft innerer Bilder

Erste Untersuchungen zur Wirkung der „emotionalen prozess begleitung“ (epb) auf den menschlichen Organismus und auf die Symptomveränderung von Migräne-Patienten.

Die Forschung hat schon längst bewiesen, dass Körper, Geist und Seele untrennbar
miteinander verbunden sind. Es ist auch bekannt, dass uns beeindruckende, als negativ
empfundene Erlebnisse sowie Traumata aus frühester Kindheit bzw. die vorgeburtlichen
Phase bis in das Erwachsenenalter hinein begleiten und unser Tun und Handeln beeinflussen,
ob uns dies bewusst ist oder nicht. Wir wissen um die Zusammenhänge zwischen der Entwicklung von Symptomen und ganzer komplexer Krankheitsbilder durch die Unterdrückung negativer Emotionen, wie z. B. Kummer, Traurigkeit, Ärger, Angst, Wut, Zorn, Verzweiflung und Trauer.

Es gibt mittlerweile immer mehr Therapeuten, die sich mit der Frage der Heilung auf allen
Ebenen auseinandersetzen, insbesondere auch mit der heilenden Kraft unseres Bewusstseins
über Prozesse der Visualisierung und auch über imaginierte Handlungen.

Die Hirnforschung kann bereits belegen, dass imaginäre Handlungen gleiche Gehirnareale aktivieren wie reale Handlungen. Es wird vermutet, dass sich darüber sogar Nervenzellen
neu bilden und durch neue Verschaltungen der Neuronen alte Informationsspeicherungen neu
„programmiert“ werden können. Einfach formuliert heißt das, dass vermutlich die „Daten“,
all unser Erlebtes und Empfundenes, nicht verloren gehen, sie werden wohl entkoppelt, bearbeitet,
neu verknüpft und anders gespeichert.
Die Folge davon ist, und das erlebe ich täglich in meiner Praxis, dass die Behandelten
anschließend das Geschehene anders, teilweise auch wieder bewusst(er) wahrnehmen,
meist nicht mehr als belastend empfinden.
Diese Belastungen können durchaus unbewusst über Jahre hinweg als Krankheitsauslöser
gewirkt und auch unter Umständen den Erfolg unterschiedlichster Behandlungsmethoden
blockiert haben.

Eine Reise zum „inneren Ich“

Die „emotionale prozess arbeit“ (epa) wurde zwischen 1990 und 1993 von
Dr. med. Dorothea von Stumpfeldt aus der „Emotional-Körper-Terapie“ (EKT) weiterentwickelt, die Dr. von Stumpfeldt mit Anne Söller (Physiotherapeutin) und Dr. med. Susanna Lübcke (Allergologin) begründet hatte.
Eine Anwendung der „emotionalen prozess arbeit“ ist die „emotionale prozess begleitung“ (epb). Sie ist eine sehr sanfte und schonende Methode, dem Patienten einen Zugang zu seinem Unterbewusstsein zu ermöglichen, um Verdrängtes (Konfliktthemen, Ereignisse etc.), das mit negativen Gefühlen verbunden ist, nochmals anzusehen, anzunehmen und liebevoll und acht-
sam aufzulösen. Die Hilfestellung dazu gibt der Therapeut, der den Patienten im Außen behutsam
und nicht manipulierend durch diesen Prozess begleitet.
Der Teilnehmer ist während des gesamten Vorgangs immer noch mit einem Teil seines Selbst im Tagesbewusstsein und nimmt mehr oder weniger auch Abläufe und Geräusche um sich herum wahr.

Zunächst nimmt der Patient eine bequeme Haltung ein, bevorzugt im Liegen, schließt die Augen
und versucht die Gedanken des Alltags langsam loszulassen. Schon hier kann es bereits
die Hilfe des Therapeuten erfordern, da es vielen Patienten schwer fällt, das Denken einfach einmal abzuschalten. Hierfür werden die Teilnehmer gebeten, sich körperlich bewusster
wahrzunehmen und Empfindungen (z.B. Herzklopfen, Druck auf der Brust, Verspannungen
im Rücken, Schmerzen etc.), mögen sie auch noch so gering sein, zu schildern.
Diesen Empfindungen gilt es dann besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, indem
der Therapeut den Patienten zu seinen Befindlichkeiten befragt. Obwohl man meint, dass
sich diese körperlichen Anzeichen nur zufällig äußern, verbergen sich doch hinter einigen von
diesen komplexere und tiefer liegende Themen auf der psychisch-emotionalen Ebene (Leistungsdruck, Angst, Konfliktsituation, Trauma, Verlustthema, Trauer etc.).
Oftmals sind diese erlebten Situationen mit negativen Emotionen (Kummer, Traurigkeit, Ärger, Angst, Wut, Zorn, Verzweiflung, Trauer etc.) gekoppelt.
In Kindertagen sind sie häufig verdrängt worden und beeinflussen somit heute noch immer wieder
unser Verhalten im alltäglichen Geschehen. Die körperlichen Äußerungen stehen sozusagen
als „Stellvertreter“ für ein nicht gelöstes, emotionales Thema. Aus dem Unterbewusstsein
heraus entwickelt der Patient so genannte „innere Bilder“, manchmal aber auch nur Farben,
weitere körperliche Veränderungen sowie auch jene Emotionen, die in Verbindung mit diesem
Thema stehen können.
Der Therapeut begleitet den Patienten durch diesen Prozess, indem er ihm hilft, seinen eigenen individuellen Lösungsansatz zu entwickeln und in seinen „inneren Bildern“ umzusetzen. Er sollte sich vorurteilsfrei und nicht bewertend oder analysierend auf den Prozess des Teilnehmers einlassen, um jenem mit einem Angebot von bestimmten vermittelnden und helfenden „Lösungssätzen“ auf dessen Weg zum „inneren Ich“ zur Seite zu stehen.

Das erneute Ansehen und Annehmen der vergangenen Geschehnisse ermöglicht eine Bewältigung der unverarbeiteten Themen, um diese loslassen zu können und wieder einen harmonischen Zustand zu erreichen, der sich in einem gesünderen Zustand auf allen Ebenen
widerspiegeln kann.

Natürlich könnte sich auch jeder allein auf die „Reise zum inneren Ich“ begeben, liegt doch
das Wissen zur Lösung aller Fragen und Themen in jedem von uns. Es ist jedoch oft hilfreich
von einer Person des Vertrauens begleitet zu werden, da die meisten Teilnehmer sowohl körperliche oder emotionale Empfindungen wahrnehmen als auch innere Bilder entwickeln.
Dadurch wird die Aufmerksamkeit des Patienten ganz von dem inneren Geschehen
in Anspruch genommen, so dass er häufig nicht in der Lage ist, gleichzeitig eine Lösung des anstehenden Themas herbeizuführen.
Die Aufgabe des Therapeuten ist es, den Patienten hierbei auf einfühlsame und achtsame Weise verschiedene Lösungswege anzubieten.

Sämtliche Moralvorstellungen wie „gut“, „böse“, „falsch“, „erlaubt“ oder „verboten“ müssen vorab losgelassen werden.

„Nur so können Begleitende und Begleitete in Harmonie sein, nur dann kommen beide im
„inneren Hier und Jetzt“ an, und nur dann ist – den Gesetzen des inneren Geschehens folgend
– alles für den Prozess Nötige auch möglich.“ (Dr. med. Dorothea von Stumpfeldt).
Dass die Begegnung mit der inneren Welt heilsam sein kann, habe ich sowohl in eigener Erfahrung als auch bei meinen Patienten in der Praxis nur zu oft erlebt. Im Grunde würde ich
jedem empfehlen, einmal eine Reise ins „innere Ich“ anzutreten, um sich über diese Erfahrung
selbst besser kennen zu lernen, unter Umständen bestehende Zusammenhänge zu den eigenen körperlichen Erkrankungen zu entdecken und mit Hilfe dieser Methode ggf. auch zu lösen.

Das Unterbewusstsein lässt, selbst bei traumatisierten Patienten, das Geschehene nur in einer für sie angemessenen und zu bewältigenden Form zu.

Oft erleben sie das sie belastende Ereignis in abgeschwächter Form oder aus der Perspektive des Beobachters. Ein so genanntes traumatisches Erlebnis kann mit „inneren Bildern“ einhergehen und auch mit den bereits genannten Gefühlen (Kummer, Traurigkeit, Ärger, Angst,
Wut, Zorn, Verzweiflung, Trauer etc.) verknüpft sein. Als Schutzfunktion kann sich das Unterbewusstsein aber auch über abstrakte, nicht reale Bilder oder Metaphern zu dem Ereignis äußern, so dass das Geschehene nicht nochmals in einer realen Form erlebt wird.
In diesem Falle arbeite ich mit den Beschreibungen, die der Patient äußert, egal in welcher Form. Es werden manchmal stellvertretende Figuren angegeben, ähnlich einem Rollenspiel, aber auch Formen oder Farben, die er z. B. als bedrohlich oder unangenehm empfindet. Hier gilt es, mit
Hilfe der „epb“ einen Lösungsansatz zum Thema zu entwickeln bzw. eine Veränderung der inneren Bilder zu bewirken, um dem Patienten wieder eine angenehme und harmonische Situation zu schaffen.

Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass das Unterbewusstsein erst dann dem Patienten den Zugang zu diesen Themen gewährt, wenn dieser dafür „bereit“ bzw. „reif“ ist, d. h. auch in der Lage ist, sich damit auseinanderzusetzen und auch individuell zu lösen.

Ist nicht die Arbeit auf der psychisch-emotionalen Ebene Grundlage, um auch auf der körperlichen Ebene Heilung zu erreichen?

Eine ganzheitliche Behandlung sollte immer alle Ebenen mit einbeziehen, damit Heilung dauerhaft und nachhaltig erzielt werden kann. Daher arbeite ich u. a. mit chronisch kranken Menschen, Sucht- und Angstpatienten, begleitend bei Krebserkrankungen sowie auch mit traumatisierten
Patienten. Es steht mir – von meinem bisherigen Wissensstand her – nicht zu, der Behandlung Grenzen zu setzen, da ich denke, dass die Kraft der eigenen Gedanken und ihre Wirkung zur Anregung der Selbstheilung noch längst nicht ausreichend erforscht ist und daher in ihrem Ausmaß nicht eingeschätzt werden kann.

Grundsätzlich bedarf es jedoch einer behutsamen und einfühlsamen Aufmerksamkeit des Therapeuten gegenüber dem Patienten, damit dieser auf seiner „Reise ins innere Ich“ die nötige Zeit, Ruhe und Hilfestellung erfährt, diese Form der Bewusstseinserweiterung zu erleben, seine Themen zu betrachten und diese auch aufzulösen.

Die positive Wirkung von Reisen in die eigene Innenwelt ist jedoch nicht auf Krankheit und Gesundheit beschränkt. Innere Reisen können uns in allen Lebenslagen vorbereitend, begleitend und nachbereitend beistehen.

Als Heilpraktikerin und Homöopathin musste ich mich allerdings schon vor zwanzig Jahren damit auseinandersetzen, dass wir die Wirkung verschiedener Anwendungen und Therapieverfahren, auch wenn sie uns lindernde oder sogar heilende Wirkungen bescheren, nicht bis ins Detail
erklären können, sondern dass wir uns manchmal noch mit Modellvorstellungen zufrieden geben müssen. Der heutige Stand der Wissenschaft ist mittlerweile ein ganz anderer, und in den nächsten zwanzig Jahren werden uns weitere neue und sicherlich bahnbrechende Erkenntnisse
zu Erklärung einiger Prozesse zur Verfügung stehen.

Erste Untersuchungen mittels NLS-Diagnostik

Bereits im Juli 2007 habe ich den Versuch unternommen, in Zusammenarbeit mit
Dr. med. Dorothea von Stumpfeldt und Dipl. Psych. Christine Schulze erste Untersuchungen zu der Wirkung der „emotionalen prozess begleitung“ (epb) auf den menschlichen Organismus durchzuführen.
Hierfür haben wir in der ersten kleinen Versuchsreihe mehrere Teilnehmer vor und nach einer 20- bis 30-minütigen Sitzung mit einem Gerät aus der Gruppe der NLS-Diagnosesysteme (Nichtlineare System-Diagnose), eines ursprünglich in Russland entwickelten Biofeedback-
Verfahrens, durchgeführt.

Die Messung über ein solches bioenergetisches Diagnosesystem beruht auf der Erkenntnis, dass der menschliche Körper ein multidimensionaler Schwingungskörper ist, der in seinem Frequenzmuster erfasst und mit Musterschwingungen im System verglichen werden kann.
Jedes Organ bzw. Organsystem erzeugt spezifische Frequenzen. Veränderung im Schwingungsmuster lassen Aussagen über den Zustand der spezifischen Organ- und Zellstruktur zu, so dass sich Abweichungen der Funktionsfähigkeit ableiten lassen.

Gesunde Körper und Organe schwingen in einer spezifischen Weise, während kranke oder energetisch blockierte Körper von diesen Schwingungsmustern abweichen.

Für die „emotionale prozess begleitung“ (epb) wurden zehn TeilnehmerInnen mit Hilfe des Geräts auf energetisch blockierte (d. h. vom normalen Schwingungsmuster abweichende) Organe bzw. Organsysteme untersucht. Drei bis fünf Bereiche wurden individuell ausgewählt und dienten als Parameter für den Nachweis einer energetischen Veränderung. Nach Durchführung der epb wurden die ausgewählten Organsysteme der TeilnehmerInnen erneut gescannt und hinsichtlich ihrer Frequenzmuster ausgewertet.


Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse

Nach Durchführung der „emotionalen prozess begleitung“ konnte eine energetische Veränderung
einzelner Organsysteme mittels Messung durch das NLS-Gerät nachgewiesen werden.
Die Verbesserungen lagen zwischen 63 und 91 %.

Diese Ergebnisse unterstützten die Hypothese, dass emotional negative Erinnerungen und
Erlebnisse sich auch auf einer organischen Ebene manifestieren können und letztendlich deren
Bearbeitung und Lösung sich wiederum auch auf der körperlichen Ebene positiv auswirken können.

Untersuchung zur Wirkung von epb bei Migräne

Die Migräne (frz. Migraine) wird laut Pschyrembel als anfallsartiger Kopfschmerz definiert,
der wiederholt und meist halbseitig auftritt (Hemikranie). Sie beginnt meist in den frühen
Morgenstunden und dauert Stunden bis Tage.
Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, während der häufig optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Die Migräne wird oft von vegetativen Symptomen (z.B. Übelkeit, Erbrechen), Licht- und Lärmscheu, visuellen Symptomen oder neurologischen Ausfällen) begleitet.
Die Ursache scheint wahrscheinlich eine Vasokonstriktion der Hirngefäße zu sein.
Als auslösende Faktoren werden psychische Belastungen, Klimaeinflüsse, Genussmittel und u. a. Medikamente in Betracht gezogen. Bei der einfachen Migräne ist die neurologische
Untersuchung unauffällig, eventuell treten unspezifische EEG-Veränderungen auf.

Bei einer Untersuchung zur Wirksamkeit der epb wurden Symptomveränderungen bei 30 Patienten beobachtet, die, schulmedizinisch diagnostiziert, bereits seit zehn und mehr Jahren
an Migräne litten (4 Männer, 26 Frauen im Alter von 26-74 Jahren, hier geschlechtsunspezifisch:
„Patienten“ genannt). Alle Patienten erhielten mindestens zwei Einzelsitzungen von 45- bis 60-minütiger Dauer mit „emotionaler prozess begleitung“ im Abstand von vier bis sechs Wochen.

Für die subjektive Beurteilung hinsichtlich der Veränderung der Symptome wurden standardisierte
Fragebögen herangezogen, die vor und jeweils vier bis sechs Wochen nach jeder Behandlung
von den Patienten auszufüllen waren.
Versucht wurde ebenfalls, in einer Mitschrift die persönlichen Lebensumstände, vergangene belastende Ereignisse sowie individuelle Stärken und Schwächen eines jeden Einzelnen als zusätzliche Angaben – zur Bewertung eventueller allgemeiner Veränderungen – zu erfassen.
Es wurden auslösende Ereignisse (u. a. Schock, Tod eines Angehörigen, Kündigung des Arbeitsverhältnisses, Trennung vom Lebenspartner, schlechte Nachrichten, Konflikte) und Lebensphasen (u. a. Pubertät / Beginn der Menstruation, Einstieg ins Berufsleben, Veränderung der Lebensumstände (Heimatwechsel, Umzug, etc.), Geburt der Kinder) sowie damit verbundene Emotionen (wie Kummer, Traurigkeit, Ärger, Stress, Leistungsdruck, Wut, Hilflosigkeit, etc.) angegeben.

Zur Beurteilung der Wirksamkeit der epb wurde für diese Untersuchung ein Segmentar-Diagnosesystem (Amsat HC) zur bioelektrischen Messung von Biosignalen gewählt.
Das Gerät misst den Hautleitwert an verschiedenen ausgesuchten Stellen der Körperoberfläche. So werden über Messungen des bioelektrischechen Geschehens im Körper entlang der fortgeleiteten Zonen (Volumenwiderstände) Aufschlüsse über die Funktionseigenschaften der Organsysteme gegeben. Signale werden erhalten durch Innervationen in Hautoberflächen und deren Segmenten, den neurophysiologischen Komplexen. Diese Methode ermöglicht die Einschätzung von Normergie, Hypoergie (Vagotonie), Hyperergie (Sympatikotonie) der entsprechenden Areale und Störfelder in Abhängigkeit von Abwehrstärke und Säure-Basen-
Gleichgewicht der Körpergewebe, als Reaktion der Messung auf die Volumenleitfähigkeit –
es ist somit eine Methode der Elektrometrie.
 

Zusammenfassung und Beurteilung der Ergebnisse

Die Auswertung der Fragebögen ergab eine durchschnittliche Abnahme der Häufigkeit der Migräne pro Monat von 32 % nach zwei Sitzungen. Bei den Patienten, die an weiteren Sitzungen
teilnahmen, konnte eine deutliche Verlängerung der migränefreien Zeit beobachtet werden.
Die Intensität nahm bereits nach der ersten Sitzung um 25 %, nach der zweiten Sitzung um 50 % ab. Bei 6 Patienten kam es nach zwei Sitzungen zu völliger Beschwerdefreiheit.
Die Teilnehmer gaben an, sich um 60 % weniger eingeschränkt in ihrer Handlungsfähigkeit zu fühlen und besser mit ihrem Zustand während der Migräne umgehen zu können.

Bei der „emotionalen prozess begleitung“ wurde mit den „inneren Bildern“ und Empfindungen
gearbeitet, die der Patient von selbst aus dem Unterbewusstsein heraus entwickelte.
Es wurde von der Studienleiterin nicht manipulativ auf das „Migräne-Thema“ eingewirkt, so dass sich in jeder einzelnen Sitzung individuelle Themen eines jeden Migräne-Patienten entwickeln konnten.
Gerade diese individuellen Themen waren für den Patienten im Augenblick der Sitzung von Bedeutung d. h. für seine persönliche Entwicklung und auch für seinen Heilungsprozess.
Diese nochmals in der Begleitung bearbeiteten Themen, waren den meisten Patienten zu Beginn
der Behandlungen gar nicht mehr in ihrer Bedeutung und Wichtigkeit bewusst.

Um so beeindruckender war das abermalige Erleben und Empfinden meist lang zurückliegender
Ereignisse sowie das achtsame, behutsame Auflösen und Harmonisieren der jeweiligen bedeutsamen Situationen, die mit so vielen negativen Emotionen belastet waren.
Die Teilnehmer beschrieben den Zustand nach der Behandlung mit ihren eigenen Worten, wie „erleichtert“, „befreit“, „erlöst“, „unbeschwert“ bis hin zu „wie neu geboren“.
Viele der Teilnehmer gingen, ihrer Aussage nach, nach den Sitzungen mit „alten“ Themen aus der Vergangenheit, aber auch mit Situationen des Alltags sowie Konflikten „anders“ um als vorher.

Die segmentardiagnostische Auswertung zeigte bei jedem Studienteilnehmer eine messbare Veränderung der bioelektrischen Signale.

Die Wirkung der „emotionale prozess begleitung“ lässt sich sowohl durch die subjektive Beschreibung der Patienten als auch durch die Ergebnisse des Biofeedback-Verfahrens belegen. Es zeigte sich jedoch auch deutlich, dass die Patienten entsprechend der Vielschichtigkeit ihrer individuellen „Schlüssel-Erlebnisse“, unterschiedlich schnell und intensiv die unbewussten Themen bearbeiten. Das erklärt, warum „nur“ 6 Patienten nach zwei Behandlungen beschwerdefrei waren und lässt hoffen, dass nach weiteren Sitzungen weitere Patienten in diesen Zustand kommen.
Bei der „emotionalen prozess begleitung“ steht daher der Mensch mit all seinem Erlebten und seiner Entwicklung als Individuum im Vordergrund, nicht mit einer Erkrankung oder vielfältigen Symptomen.
Über die Aufarbeitung der unbewusst belastenden Themen können Erleichterung, Linderung oder sogar Heilung sowohl bei psychisch-emotionalem als auch bei körperlichem Leidensdruck erreicht werden.
Bei chronisch erkrankten Menschen, mit denen ich in meiner Praxis häufig arbeite, sind bereits kleine Veränderungen als positive Richtungsweiser dafür anzusehen, dass sie sich mit sich selbst und ihrer Erkrankung auf der tieferen Ebene des Unterbewusstseins auseinandersetzen.
Die Patienten erfahren in der Behandlung sehr viel über sich und ihre Themen, so dass sie anschließend sich und ihren Zustand meist bewusster wahrnehmen und sich ein anderes Verständnis für die Entstehung ihrer Symptome einstellt. Das hat zur Folge, dass auch so genannte erste Warnsignale, sowohl der Psyche als auch des Körpers, wieder wahrgenommen werden und rechtzeitig entsprechend reagiert werden kann. Das heißt, sie reagieren nicht mehr mit alten angepassten Verhaltensmustern, sondern haben die Möglichkeit und Chance, Themen in einer anderen Form zu bearbeiten und sogar zu lösen.

Aus meiner Erfahrung heraus wird nur so eine ganzheitliche und nachhaltige Verbesserung des Befindens auf allen Ebenen erreicht bzw. innerliche Blockaden gelöst und die Weiterbehandlung mit ergänzenden Therapien ermöglicht.

Literaturhinweise

AMSAT Handbuch, (2004) Belyaev, Alexander; Doepp, Manfred; Zyganow, Victor:
Lehrmaterial der „Global Scaling Akademie“, Falkensee

Dahlke, Rüdiger: Krankheit als Symbol. Bertelsmann (1996)

Hay, Louise: Heile Deinen Körper. Lüchow (1983)

Lipton, Bruce: Intelligente Zellen: Wie Erfahrungen unsere Gene steuern. Koha (2006)

Lübcke, Susanna; Söller, Anne: Emotional-Körper-Therapie – Glücklich und gesund durch
die Heilung der Gefühle. VerlagM (2009)

Peiseler, Götz-Johannes: Autogenes Heilen –

Mit inneren Bildern gesund werden. GU (2007)

Stumpfeldt, von, Dorothea: Eine heilsame Begegnung mit der inneren Welt.
Stapp Verlag Berlin (2007)
 

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