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”Unsere Ernährung – die Grundlage unseres Lebens”

Es kommt wirklich nicht darauf an, wie viel Sie an einem Tag, in einer Woche oder in einem Monat an Gewicht verlieren. Was zählt, ist Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden auf Dauer.

Der Satz “Du bist, was Du isst!”, sollte uns veranlassen uns zurück zu besinnen, dass die Nahrungsaufnahme in erster Linie einer Nährstoffversorgung des Körpers mit allen lebenswichtigen Inhaltsstoffen dienen sollte.
Wer einzig und allein seine “Gaumenfreude” als Maßstab für die Auswahl der Nahrungsmittel nimmt und dem Gesundheitswert keinerlei Bedeutung beimisst, wird fast unabwendbar eine Ernährung bevorzugen, die nicht ausgewogen ist und seinen Körper langfristig aus der Balance bringt.

Vereinfacht erklärt, setzt sich unsere Nahrung aus verschiedenen Bausteinen zusammen:
- aus Proteinen (Aminosäuren)
- aus Fetten und Ölen (Fettsäuren)
- aus Kohlenhydraten (Glucose)
- und Vitaminen, sekundäre Pflanzenstoffe,
- Mineralien
und Spurenelementen.

Was sind Proteine (Eiweiße) und wofür brauchen wir sie?

Es gibt zwei Quellen, um den Proteinbedarf zu decken. Eine tierische, die aus Fleisch, Fisch, Geflügel, Milch und Milchprodukten besteht und eine pflanzliche, die jedoch, mit Ausnahme der Sojabohne, wenig Protein liefert.

Der menschliche Körper besteht überwiegend aus Wasser und Proteine. Das Immunsystem, die Enzyme, die Hormone, alle Körperzellen, Bindegewebe und Organe bestehen größtenteils aus Aminosäuren, den kleinsten Bausteinen des Proteins. Der Organismus braucht die Menge an Protein, um in Gleichgewicht zu bleiben.
Bei einem Proteinmangel verwendet der Körper eigene Muskelanteile, um daraus die nötigen Aminosäuren zu bilden, um die lebensnotwendigen Regelsysteme des Körpers bereitzustellen. Weitere Merkmale eines Proteinmangels können Hormonstörungen, mangelnde Infektabwehr, Dysfunktion der Organe, welke Haut und brüchige Fingernägel und Haare sein.

Bevorzugte Eiweißquellen stellen mageres Fleisch wie Kalb, Geflügel wie Pute, Hähnchen, Strauss, Fische wie Seelachs, Forelle, Thunfisch, magere Milchprodukte wie Magerquark, fettarmer Hüttenkäse oder Eiklar dar.


Was für Fette gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Es gibt verschiedene Formen von Fetten, manche sind für unseren Körper wertvoll und unersetzlich, andere dagegen schädlich. Man unterscheidet grundsätzlich drei Arten von Fetten:

-gesättigtes Fett , welches auch bei Zimmertemperatur fest ist und anteilig in vielenNahrungsmitteln wie Speck (89%), Salami und Wurstwaren (22%-50%), Fleisch (Rind, Schwein, Hammel, 9%-32%), Butter (80%), Käse (Camembert, Butterkäse, Emmentaler, Gouda, Gorgonzola, usw., 32%-50%), Sahne (30%), Sahnejoghurt und Kaffeesahne (10%) und vollfetten Quark (40%) zu finden ist.

-einfach ungesättigtes Fett ist als Öl flüssig bei Zimmertemperatur und verfestigt sich im Kühlschrank. Es kommt vor in: Olivenöl, Rapsöl, Mandel- und Olivenöl, Avocados, Mandeln, Haselnüsse und Macademianüsse.

- mehrfach ungesättigtes Fett bleibt auch im Kühlschrank immer flüssig. Es kommt vor in: Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Weizenkeimöl, Leinsamen, Walnüssen, Distelöl, Sonnenblumenöl, Kürbiskernöl, Meiskeimöl, Traubenkernöl, Sojaöl, Thunfisch, Hering, Lachs, Makrele, Bückling, Sardinen.

Fette sind wichtige Bausteine für den gesamten Zellstoffwechsel, insbesondere unsere Zellmembranen werden hauptsächlich aus ihnen gebildet. Für eine optimale Zellwandfunktion eignen sich sowohl einfach, wie auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren.


Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate haben alle einen pflanzlichen Ursprung, können jedoch als Einfachzucker (Glucose) auch im Körper aus Fett und Protein selbst gebildet werden.

Lieferanten der Kohlenhydrate sind:

Gemüse wie Kartoffeln und Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen (Sie sind zwar auch sehr stärkehaltig, zählen aber wegen der massiven Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel zu den Kohlenhydraten),

· Obst, Getreide wie Reis, Weizen, Mais usw. und das daraus gewonnene Mehl mit seinen Produkten
  (Brot, Gebäck, Kuchen, Reiswaffeln,...),
· Süßungsmittel wie Ahornsirup, Honig und Zucker,
· süße Getränke wie Fruchtsäfte, Limonaden, Soft-Drinks und Eis-Tee,
· sämtliche Alkoholika wie Wein, Bier, Schnaps, Likör und Alkopops usw..

Einfachzucker (Glucose) kommt in Getreide, Brot, allen Teigwaren und Gemüse vor und ist damit die einzige Zuckerform, die ohne Umweg über die Leber fast direkt – und damit schnell – ins Blut geht.
Fruchtzucker (Fruktose) und Milchzucker (Galaktose) dagegen müssen in der Leber erst in Glukose umgewandelt werden. Sie treten deshalb nur verlangsamt in den Blutstrom ein. Die Aufnahmegeschwindigkeit von Kohlenhydraten in den Blutkreislauf nennt man Blutzuckerindex.


Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralien und Spurenelemente

sind weitere lebenswichtige Inhaltstoffe unserer Nahrungsmittel, die wir mit einer ausgewogenen Ernährung oder aber auch über eine Nahrungsergänzung zu uns nehmen sollten. Ein Mangel an diesen Substanzen kann zu vielen Erkrankungen führen, die den gesamten Organismus betreffen können.


Die Kohlenhydrate – die heimlichen “Dickmacher”?

Die gängigsten Theorien zur gesunden Ernährung stammten überwiegend aus den achtziger Jahren und manifestierten sich als allgemeingültige und unangefochtene Lehre. Jahrzehnte war man der Meinung, dass eine gesunde Kost aus wenig Eiweiß, wenig Fett und vielen Kohlenhydraten bestehen sollte.

Man las es in den Zeitungen, in den vielen Büchern zum Thema Abnehmen und Entschlacken, und selbst die Ärzte vertraten lange Zeit diese Ernährungsform. Doch bestätigt wurde diese Theorie für ein gesundes und schlankes Leben leider nicht!

Für die Gesundheit des Menschen sind große Mengen an Kohlenhydraten folgenschwer, da sie eine große Menge an Insulinausschüttung ins Blut bewirken.

Dadurch kann eine Hyperinsulinämie (ein erhöhter Insulinspiegel im Blut) entstehen, die eine massive Gewichtszunahme und einige schwere Erkrankungen verursachen kann.

Was ist eigentlich Insulin und wofür brauchen wir es?

Es wurde 1921 isoliert und gehört zu den am besten erforschten Hormonen überhaupt. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert und sobald wir etwas essen mehr oder weniger in den Blutstrom freigesetzt.

Das Insulin ist für einige Funktionen im Körper zuständig:

Es schleust den Blutzucker in die Zellen, damit die Mitochondrien – die ”Kraftwerke” der Zelle – daraus Energie gewinnen können.

· Es senkt den Blutzuckerspiegel, indem es die Leber- und Muskelzellen stimuliert,
  Glukose aus dem Blut aufzunehmen.
· Es veranlasst die Speicherung von überflüssiger Glucose als Fett in den Fettzellen und verhindert gleichzeitig
  deren Freisetzung und Bereitstellung zur Verbrennung.
· Es verhindert die Blutzuckeranhebung durch Glucosefreisetzung aus der Leber.

Man ist sich daher heute einig: Insulin ist ein Speicher – und Verschlusshormon!

In der Steinzeit kam uns die Strategie des Insulins zugute:

Es speichert Glucose (Einfachzucker) im Fettgewebe als Depotfett und verschließt dieses Fett, damit es nicht abgebaut werden kann, um für den Fall einer Hungersnot gerüstet zu sein. Heutzutage ist es bei 67% der Männer und bei 52% der Frauen in Deutschland für deren Übergewicht und damit auf lange Sicht für Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen verantwortlich

Kurz gesagt: Insulin macht dick und sorgt auch dafür, dass man dick bleibt!

Wann wird Insulin freigesetzt?

Die Insulinausschüttung wird durch eine zu große Kalorienzufuhr stimuliert, bei der Kohlenhydrate die wichtigste Rolle spielen, gefolgt von einer mäßigen Reaktion auf eine Proteinaufnahme, während Fett keine Insulinantwort auslöst.

Je höher und schneller der Blutzuckerspiegel steigt, umso massiver ist die Insulinantwort.

Gesundheitlich empfehlenswert ist ein konstanter Insulinspiegel, da ein zu hoher Insulinspiegel (Hyperinsulinämie) wie auch ein zu niedriger Insulinspiegel (Hypoinsulinämie) die Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen ansteigen lässt und eine beschleunigte Zellalterung zur Folge hat.

Unser Körpersystem funktioniert grundsätzlich auf der Basis von sich ausgleichenden Gegensätzen, so dass auch dem Insulin ein “Partner” – das Glukagon - mit ihm entgegengesetzter Wirkungsweise gegenüber gestellt worden ist.

Das Glukagon hat die Aufgabe, den Blutzucker auf ein gutes Niveau zu bringen und zu halten, indem es die gespeicherten Kohlenhydrate der Leber und das Speicherfett aus den Zellen mobilisiert und sie wieder zur Verbrennung und Energiegewinnung in den Blutkreislauf führt. Ein erhöhter Glukagonspiegel lässt daher den Insulinspiegel im Blut sinken. Stimuliert wird die Glukagonausschüttung durch eine ausreichende Aufnahme von Proteinen (Eiweiß) aus der Nahrung.

Das heißt:

Um das Gleichgewicht zwischen Insulin und Glukagon aufrecht zu erhalten, muss man auf ein Gleichgewicht zwischen Eiweiß und Kohlenhydraten in jeder Mahlzeit achten.

Wie verändere ich meine Ernährung, damit mein Körper sein Gleichgewicht findet?

Für eine ausgewogene Ernährung, mit der man sein Gewicht reduzieren möchte, sollte man aus den erwähnten Gründen Lebensmittel reduzieren, die eine erhöhte Insulinausschüttung zur Folge haben.

Hierzu gehören z.B. Brot, Mehl, Getreide, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Trockenobst, Zucker, Alkohol, etc..

Zu den Nahrungsmitteln, die eine niedrige Insulinausschüttung bewirken, gehören die meisten Obstsorten, fast alle Gemüsesorten, alle Salate und Kräuter.

Kombinieren wir diese Kohlenhydrate mit einer ausreichenden Menge an Eiweiß und verringern wir gleichzeitig den Fett- und Zuckergehalt in unserer Ernährung, können wir unser Gewicht leicht reduzieren und dauerhaft halten, ohne dass wir Mangelerscheinungen befürchten müssen.

Um Ihr Gewicht anschließend dauerhaft zu erhalten, empfehlen wir Ihnen, die Lebensmittel wie Brot, Kartoffeln, Reis und Nudeln in Maßen zu verzehren und ab und zu einen Entlastungstag mit Obst, Gemüse und Salaten einzulegen.

Denken Sie immer daran: “Wie hat man früher Gänse und das Vieh gemästet?

Mit Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Getreide!”

 

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